Stephan Lamby

Stephan Lamby wurde 1959 in Bonn geboren und studierte in Marburg und Hamburg Germanistik und Anglistik. Er arbeitete als freier Journalist in New York und als stellv. Chefredakteur bei Radio 107 in Hamburg. Anschließend war er als Redakteur und Moderator bei RTL und als Moderator der ARD-Interviewsendung „talk täglich“ tätig. Seit 1992 war Stephan Lamby bei ZEIT TV, dem Fernsehmagazin der ZEIT, stellv. Redaktionsleiter und Moderator. 1997 gründete er die ECO Media TV-Produktion GmbH, deren Geschäftsführer er bis 2019 war.

Stephan Lamby erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a.: Gold Medal New York Festivals 2020, Goldene Kamera 2019, Journalist des Jahres 2018 (Medium Magazin), Deutscher Fernsehpreis 2012 und 2018, Bayerischer Fernsehpreis 2018, Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis 2014, Deutsch-Französischer Journalistenpreis 2012, Medienpreis des Deutschen Bundestages 2010, Deutscher Wirtschaftsfilmpreis 2009, Quandt-Medienpreis 2009, Special Jury Award Worldfest Houston 2009, Hans-Klein-Medienpreis 2005, Robert-Geisendörfer-Preis 2003.

Zu seinen herausragenden Dokumentationen zählen u.a.:

Die Notregierung – ungeliebte Koalition (60 Minuten)
Brüder Kühn – zwei Musiker spielen sich frei (90 Minuten)
Im Labyrinth der Macht – Protokoll einer Regierungsbildung (45 Minuten)
Bimbes – die schwarzen Kassen des Helmut Kohl (mit Egmont R. Koch, 75 Minuten)
Nervöse Republik – ein Jahr Deutschland (90 Minuten)
Schäuble – Macht und Ohnmacht (75 Minuten)
Schlachtfeld Politik – Die finstere Seite der Macht (45 und 75 Minuten)
Der Domino-Effekt. Kippt der Euro? (mit Michael Wech, 90 Minuten)
Wie tickt …? Stephan Lamby befragt Meinungsführer (Interviewreihe, 6 x 30 Minuten)
Steinbrücks Blick in den Abgrund – Macht und Ohnmacht eines Krisenmanagers (30 Minuten)
Retter in Not – wie Politiker die Krise bändigen wollen (45 Minuten)
Der große Rausch – ein Investmentbanker packt aus (45 Minuten)
Henry Kissinger – Geheimnisse einer Supermacht (90 Minuten)
Die Welt des Joschka Fischer – sieben Jahre zwischen Krieg und Frieden (105 Minuten)
Fidel Castro. – ewiger Revolutionär (mit Volker Skierka, 60 Min.)
Helmut Kohl – ein deutscher Kanzler (mit Michael Rutz, 2 x 45 Minuten)
Das große Schauspiel – Inszenierung von Politik im permanenten Wahlkampf (mit Klaus Radke, 60 Minuten)
Der Hochstapler – die schwindelerregende Karriere des Postboten Gert Postel (52 Minuten)
Die lange Fahrt der Graf Goetzen – von Papenburg nach Afrika (53 Minuten)
Schäubles Fall – Innenansicht einer Affäre (mit Michael Rutz, 67 Minuten)
Der Topagent – Das geheime Leben des Werner Mauss (80 Minuten)