My Tsunami – Die Katastrophe via Skype

Überlebende der Katastrophe von Japan berichten via Skype von ihren Erlebnissen. Und sie zeigen Videoaufnahmen, die sie in Augenblicken größter Not selbst gedreht haben. Ein Dokument, voller schockierender Eindrücke und aus sehr persönlicher Sicht geschildert. Alles dreht sich um die Katastrophe, die am 11. März 2011 in Japan begann – und bis heute anhält. Viele tausend Menschen wurden durch das Erdbeben und den Tsunami getötet, andere werden an den Langzeitfolgen des nuklearen GAUs von Fukushima leiden.

Die Augenzeugen der Ereignisse berichten ausnahmslos über Internet-Videotelefon von ihren Sorgen und Ängsten, auch von ihren Hoffnungen. Es ist die vermutlich erste Skype- Dokumentation überhaupt. Die Protagonisten des Films haben das Erdbeben in der Schule erlebt oder im Büro, im Flughafen oder während eines Vorstellungsgesprächs. Ein Matrose berichtet, wie er vom Tsunami weggeschwemmt wurde und sich im letzten Augenblick retten konnte. Eine Studentin erzählt, wie sie durch die Hafenstadt Sendai irrte, auf der Suche nach einer Notunterkunft und voller Angst vor den Folgen der Reaktorexplosion im nahen Fukushima. Eine Mutter berichtet von den Nöten beim Einkauf möglicherweise verstrahlter Lebensmittel und von der Sorge um ihr Kind. Die Bilder, die sie und andere gedreht haben, sind sehr persönlich und schaffen es nur selten in Nachrichtensendungen. Sie zeigen Wohnungen, die durch das Erdbeben verwüstet werden, Panik bei einem Besuch in Disneyland, nächtliche Großstadtviertel ohne elektrisches Licht, auch die Überlebensvorsorge einer Familie in Tokio.

Erstausstrahlung: ZDFInfo, 17. Mai 2011, 21 Uhr

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