Mein Iran – Einblicke in die Islamische Republik

Mehr als ein Jahrzehnt haben die schwierigen Verhandlungen mit Iran angedauert – nun wurde ein Atomabkommen zwischen dem Iran und dem Westen erzielt. Das Land begrenzt sein Atomprogramm. Im Gegenzug werden die Sanktionen gegen die Islamische Republik schrittweise aufgehoben. Damit steht Iran ein extremer Wandel bevor – nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch und gesellschaftlich.

In dem Film „Mein Iran – Einblicke in die Islamische Republik“ berichten junge Iraner und Iranerinnen sowie ausländische Touristen über ihren Alltag in Iran – die Bedeutung des Islam, die Stellung der Frau, die Rolle der Sittenpolizei und den Spagat zwischen Tradition und Moderne.

Sehr subjektiv und emotional erzählen die Protagonisten von ihrem Rückzug ins Private und dem ständigen Kampf um Freiheit und Emanzipation. Sie diskutieren die Nachbeben der „Grünen Revolution“, die alltägliche Zensur, und sie sprechen über das Aufkeimen neuer Social Media-Bewegungen. Sie alle hoffen auf einen Wandel durch bessere Beziehungen zum Westen. Doch bedeutet der wirtschaftliche Aufschwung tatsächlich eine Öffnung der Gesellschaft und eine Verbesserung der Menschenrechte?

Erstausstrahlung: Dezember 2015, ZDFinfo