Flucht nach Europa – Der Winter

Im Oktober 2015 sendete ARTE die umfangreiche Dokumentation „Flucht nach Europa“ (Nominierung für den Grimme-Preis 2016). Da weiterhin tausende Menschen täglich unter harten winterlichen Bedingungen nach Europa strömen, wurde das große TV-Projekt „Flucht nach Europa“ fortgesetzt. Erneut haben sich die drei TV-Produktionsfirmen ECO Media, SPIEGEL TV und Kobalt im Auftrag von ZDF/ARTE zusammengetan. Mit Dreharbeiten in der Türkei, Mazedonien, der spanischen Enklave Mellila, in Deutschland, Frankreich sowie in Brüssel fangen die Filmemacher die Lage im Winter ein und zeichnen ein intensives und umfangreiches Bild der aktuellen Entwicklung.

Über knapp 90 Minuten beschäftigt sich die Dokumentation „Flucht nach Europa – Der Winter“ mit den drei neuen Fragestellungen: Welche Rolle spielt die Türkei? Können alte und neue Grenzzäune den Zustrom stoppen? Und nicht zuletzt: Wie leben die angekommenen Flüchtlinge bei uns, während die Stimmung in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung kippt? Mehrere Drehteams sind auf der Suche nach Antworten quer über den Kontinent gereist, haben Flüchtende an der türkischen Mittelmeerküste begleitet, die trotz widrigster Bedingungen die Überfahrt im Schlauchboot wagen. Humanitäre Krisen an den Schutzzäunen im nordafrikanischen Melilla oder in Calais zeigen die Schwachstellen der Politik der Abschottung. Welche Lösungen EU-Politiker für die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge finden – auch dazu liefert der Film Analysen und Hintergründe.

Erstausstrahlung: Februar 2016
Rechteerwerb: ARTE

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