Der Frieden und sein Preis. Das Vermächtnis des Alfred Nobel

Dokumentation, 45 Minuten
Buch und Regie: Marcus Fischötter

Der Preis soll an die Personen verliehen werden, die der Menschheit im vergangenen Jahr den größten Dienst erwiesen haben“ – so verfügte es der schwedische Industrielle Alfred Nobel in seinem Testament. Und das Komitee, das Nobels letzten Willen bis heute in die Tat umsetzt, hat mit seinen Entscheidungen meistens eine sichere Hand bewiesen. Gelegentlich waren die Ent-
scheidungen des Komitees aber auch heftig umstritten. So erhielt der Pazifist Mahatma Gandhi niemals einen Preis. Dagegen wurden Henry Kissinger und Le Duc Tho, lange Zeit erbitterte Feinde im Vietnamkrieg, geehrt. Die Geschichte des Friedensnobelpreises spiegelt auf einzigartige Weise die Tendenzen und die Brüche des 20. Jahrhunderts wider.

In der Dokumentation kommen unter anderem Shimon Peres, Lech Walesa, Ruth Brandt, Barabara Lochbihler von Amnestie International, David Trimble, John Hume, Dalai Lama, Rigoberta Menchú und Jose Ramos-Horta zu Wort.

Erstausstrahlung:
NDR. 2001

Rechteerwerb:
ECO Media TV-Produktion

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